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Ulrich Hampel und Philipp Scholz zu Gast in Bösensell!

Auf der Jahreshauptversammlung des SPD Ortsvereins Bösensell konnte die Vorsitzende Maria Thieme mit dem Bundestagsabgeordneten Ulrich Hampel und dem gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten von SPD, Grüne, FDP und UWG, Philipp Scholz, gleich 2 Gäste begrüßen.

Zu Beginn gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute des verstorbenen Vorstandsmitgliedes Burkhard Homburg.

In ihrem Jahresrückblick ging Maria Thieme besonders auf die im Bezirksausschuss gestellten Anträge zur besseren Ausleuchtung des Bahnhofes und der Bahnhofstraße zwischen der L551 und dem Stauverbrink ein. Ein weiterer Antrag hatte die Neugestaltung der Bahnhofstraße im Bereich der Turnhalle zum Inhalt. Enttäuscht zeigte sich Thieme, dass die Busverbindung der Linie 612 nach Albachten(3x täglich) mit Umsteigemöglichkeit in den Stadtbus mangels geringer Fahrgastzahlen eingestellt wurde. Stefan John berichtete in diesem Zusammenhang, dass die ausgehängten Fahrpläne diese Verbindung bis zum Schluss nicht ausgewiesen hätten. Erfreut zeigte sich die Vorsitzende über das gut besuchte Sommerfest, daher soll es auch in diesem Jahr wieder eine Neuauflage geben.

In seinem detaillierten Vortrag berichtete Ulrich Hampel über seine Arbeit in Berlin und die wichtigsten Entscheidungen der letzten Monate. „Oftmals hätten wir gerne mehr erreicht, aber als kleinerer Koalitionspartner müssen wir leider auch die eine oder andere Kröte schlucken. Mit der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohns haben wir aber eines unserer wichtigsten Ziele erreicht. Jeder der Vollzeit arbeitet, müsse auch von seiner Arbeit leben können“, so Hampel. Beim Thema Maut und Fracking erläuterte Hampel den Anwesenden sein „Nein“ in den jeweiligen Abstimmungen, wofür er lautstarken Beifall bekam. „Von der Mietpreisbremse und dem Prinzip, dass die Kosten des Maklers der übernehmen muss, der ihn bestellt, werden auch die Wohnungssuchenden im Kreis Coesfeld profitieren. Es ist gut, dass wir jetzt eine Mietpreisbremse haben, denn Wohnen darf nicht zum Luxusgut werden“, so Ulrich Hampel.

Einen überzeugenden Eindruck hinterließ Bürgermeisterkandidat Philipp Scholz bei den Bösenseller Sozialdemokraten, der zu Anfang seines Vortrages seinen persönlichen und beruflichen Werdegang schilderte. Seit fast 20 Jahren arbeitet der Diplom Geograph bei der Stadt Dülmen als Stadtplaner. Daher ist er mit der Arbeit in einer Kommunalverwaltung bestens vertraut. „Es gilt das Gute in Senden zu bewahren, doch müsse die Gestaltung der Zukunft offensiver angegangen werden als bisher. Agieren statt reagieren sei daher das Motto“, so Scholz. Mit dieser Meinung traf er genau den richtigen Nerv der Anwesenden, die mit Applaus und unterstützenden Wortbeiträgen ihre Zustimmung zum Ausdruck brachten.

Zwischen den beiden Gastvorträgen wählte die Versammlung Sibylle Schöning und Günter Wittenbrink als Delegierte, Stellvertreter wurden Andreas Lambert und Hermann Stussak.

Für ihre 25 jährige Parteizugehörigkeit ehrte die Vorsitzende Sibylle Schöning, die für ihre Treue zur Partei die obligatorische Urkunde mit Anstecknadel und ein kleines Geschenk des Ortsvereins erhielt.

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