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Ratspolitik auf dem Rad

André Stinka macht Station bei Sommerradtour in Senden

Sommerliche Hitze und kühle Köpfe – am vergangenen Donnerstag (26. Juli 2018) machte André Stinka, Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der SPD Kreis Coesfeld, im Rahmen seiner Sommmerradtour wieder Station in Senden. Schwerpunkt dieses Jahr: Umwelt- und Naturschutz. Zuvor verband Bürgermeister Sebastian Täger eine aktuelle Ortsführung mit Stationen zum integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK). Wichtig sei es in Mischgebieten Quartiersplätze zu schaffen. Stinka betonte, dass diese regionale Förderung „genau das Richtige sei, damit Leben im Zentrum bleibt“. Den Sendener Sozialdemokraten liegt am Herzen, das Alt und Jung gut zusammenleben können. Nach Stationen am Kanal und am Schloss ging es schließlich die Stever entlang zum Stand Renaturierung. Täger berichtete über die Maßnahmen, die Teil des größten Regionalprojekts „SteverLeben“ sind. Ziel sei es, die Stever erlebbar für die Bevölkerung und Touristen zu machen. Ergänzt wird dies durch ein pädagogisches Projekt als Teil der interkommunalen Steverlandroute. Als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion betonte Stinka wie wichtig es ist, sich interkommunal im Gesamtkontext zu engagieren. Auch wenn es nicht immer einfach sei. Zum Mittagessen radelte die Gruppe zum Biohof Halsbenning. Nach einem köstlichen Mahl mit Produkten des Biohofs gab Matthias Halsbenning bei einer Hofbegehung Einblick in den Betrieb. Der 2014 auf ökologischen Betrieb umgestellte Hof trägt das Bioland-Siegel. Wichtig war der Familie Nachhaltigkeit und Regionalität zu verbinden. Mittlerweile betreibt man drei mobile Hühnerställe mit insgesamt ca. 700 Hühnern. Daneben gibt es saisonale Produkte wie Kartoffeln, Zucchini, Dinkel & Hafer. Man habe allerhöchste Ansprüche bzgl. Herkunft und Haltungsbedingungen. „Wir sind aber kein Zoo, sondern ein landwirtschaftlicher Betrieb“, so Matthias Halsbenning. Die Kunden kommen auch aus anderen Orten und oft spontan. Hierfür steht jederzeit ein kleines Häuschen für den Kauf von Eiern oder Gemüse auf dem Hof. In der anschließenden Diskussion berichtete Stinka über seine Gespräche mit Landwirten. Man merke, dass bei immer mehr ein Umdenken über die aktuelle Agrarpolitik einsetze. NRW sei neben einem Industrie- auch ein großes Agrar-/Ernährungsland, aber eher große Einheiten zu fördern halte ich nicht per se für zielführend.

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